AUSZEIT

Inhalt

AUSZEIT handelt von Felician, einem Jungen, der Probleme in der Schule hat, sowohl mit den Noten, mit der Lehrerin, als auch mit anderen Mitschülern. Auch seine Eltern machen es ihm nicht leicht. Durch die Art, wie er den ständigen psychischen Druck, an dem er so sehr leidet, kompensieren möchte, verschlechtert sich seine Situation mehr und mehr...

Sendetermine

18.02.2005Radio T (Sachsen, Raum Chemnitz, UKW 102,7 MHz)
07.12.2003Radio Dreyeckland (Freiburg, 102,3 MHz) in der Sendung "Radio Juventud"

Kritiken und Kommentare

"Die Geschichte ist kurz, aber prägnant und der Inhalt ist gut nachvollziehbar. Die Personen, die die Rollen sprechen, sind ausdrucksstark und bringen alles gut rüber. Kritik hätte ich schon. Da waren zunächst die Namen der Personen. Sie waren etwas schwer und sehr unbekannt. Leider kam auch das Mädchen im Stück nicht zu Wort und die Zweifel der Hauptperson vor dem Tod kamen auch nicht zum Ausdruck. Was ich allerdings sehr gut fand, war die Darstellung der Gedanken durch die weibliche und die männliche Stimme. Ebenfalls hat mir die Untermalung des Stücks durch die Musik und Töne sehr gut gefallen. Sie waren passend und haben das Stück unterstützt."
Maggie Mutzbauer

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"Die Gründe, die einen Schüler zum Selbstmord veranlassen finde ich gut und schlüssig dargestellt. Die einzelnen Einflussfaktoren Schule, Freunde, Eltern u.s.w. ergeben zusammen ein schlüssiges Bild und machen Felicians Entscheidung glaubhaft nachvollziehbar. Gut hat mir auch die klare Einteilung in die verschiedenen Phasen, die einem Selbstmord vorausgehen gefallen und das spätere Rätselraten über die Gründe und Verantwortlichkeiten des Suizids. Allerdings finde ich die einzelnen Problembereiche etwas zu klischeehaft dargestellt. Der Inhalt der Dialoge war vorherzusehen. Besonders gelungen ist die musikalische Untermalung des Hörspiels. Die Musik bildet eine gelungene Überleitung zwischen den Dialogen und erzeugen die passende Atmosphäre zu den Dialogen. Das einzige, was mir negativ aufgefallen ist, ist der Redestil der Sprecher. Mal abgesehen davon, dass die Stimmen der Eltern zu jung sind, hatte ich beim Hören des öfteren den Eindruck, dass das Ganze etwas monoton vorgetragen ist. Es fehlt mir beim Hören der einzelnen Dialoge die der Gesprächssituation angemessene Betonung."
Achim Donner

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"Aktuelles, hochbrisantes Thema, mit dem sich die Jugend wie aber auch die Eltern oder die, die Einfluss haben (z.B. Politik) mal intensiv auseinandersetzen sollten. Weil von alleine gibt es da kein Rückgang bei den Drogenopfern. Gerade in der Jugend, kurz vor der Ausbildung (immer wird dir gesagt: Jetzt beginnt der Ernst des Lebens) ist man noch sehr gefährdet, da man noch nicht einsehen kann, welche Folgen das für einen hat und wie man da aussteigen soll. Vor allem denkt man ja wirklich, dass man nicht die Kraft besitzt. Schade eigentlich. Halb Kind, halb Erwachsener. Man weiß alles selber (besser), und ist inzwischen etwas Führungslos. Vor allem wie viel Kinder gehen heute noch mit Ihren Problemen zu Ihren Eltern.
Die Sprecher waren als "Nicht-Profis" wirklich gut. Die Hintergrundgeräusche haben einen mitleben lassen (z.B. Schule / Blubber). Nahe ging es dann einem schon. Trauriges Ende."
Myriam Vieth

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"Ich war sehr positiv überrascht, wie technisch ausgereift sich das Hörspiel anhörte und die Story fand ich sehr originell verarbeitet.
Leichte Irritationen lösten die Stimmen der Eltern aus. Die Stimmen klingen viel zu jung, d.h. die Elternrolle kann man sich dabei nicht vorstellen."
Maggy Trabert

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"beachtenswertes, unruhig machendes, aufschreckendes Hörspiel aufgrund des Themas und der Musik- bzw. Hintergrundkulisse"
Ute Dans

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Erschienen:September 2001
Spieldauer:17 min 06 sec
Buch:Philipp Köhl
Regie:Philipp Köhl
Bearbeitung:Philipp Köhl
Musik:Sebastian Haider
Philipp Köhl
Fotographie:Andreas Stuhler
CharaktereSprecher
AmandusRichard Wonner
ErzählerGerhard Wonner
FelicianFlorian Ertl
Kollege der LehrerinDominik Djurisic
LehrerinJudith Kirchensteiner
Mitschüler 1Jakob Igelspacher
Mitschüler 2Andreas Stuhler
MutterJudith Kirchensteiner
männl. PhantasiegestaltNico Broksch
RadiosprecherElmar Kirchensteiner
VaterNico Broksch
weibl. PhantasiegestaltJudith Kirchensteiner